Sarah Valentina WinkhausJournalistin, Moderatorin, Autorin, Single Mom by Choice und Sparringspartnerin für selbstbestimmte Kinderwunschentscheidungen

Ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn plötzlich jede Entscheidung riesig wird

Ich bin Journalistin, Moderatorin, Autorin und Single Mom by Choice.

Aber wenn du wissen möchtest, warum ich heute Frauen auf ihrem Kinderwunschweg begleite, dann beginnt meine Geschichte nicht mit einem Buch, einem Fernsehauftritt oder einem Mentoring.

Sarah Valentina Winkhaus, Journalistin, Moderatorin, Autorin und Single Mom by Choice, lehnt lächelnd an einer Wand

Sie beginnt mit einer Erkenntnis, die mich bis heute nicht loslässt:

Wie kann es sein, dass wir Frauen so viel darüber lernen, wie wir nicht schwanger werden – aber so wenig darüber, wie lange wir überhaupt fruchtbar sind?

Ich war Ende 30, als ich begann, mich intensiver mit meiner eigenen Fruchtbarkeit auseinanderzusetzen.

Und plötzlich wurde mir klar, wie wenig ich darüber wusste.

Ich hatte meine Periode. Ich fühlte mich jung. Ich war gesund. Ich stand mitten im Leben.

Warum hätte ich also denken sollen, dass meine biologische Uhr längst anders tickte als mein Lebensgefühl?

Genau das ist für mich bis heute einer der größten blinden Flecken unserer Gesellschaft.

Wir glauben oft:

Solange ich mich jung fühle, bin ich auch biologisch jung.

Leider funktioniert Fruchtbarkeit nicht so.

Also begann ich, Eizellen zu sammeln wie ein Eichhörnchen

Ich wollte vorsorgen.

Ich ließ Eizellen einfrieren.

Und noch einmal.

Und noch einmal.

Ich sammelte.

Mit jeder Entnahme hoffte ich auf mehr.

Und hatte gefühlt jedes Mal weniger Ausbeute als nach meiner Steuererklärung.

Am Ende hatte ich mit Mühe und Not 14 Eizellen gesammelt.

Und trotzdem dachte ich:

Jetzt habe ich vorgesorgt.

Jetzt habe ich etwas in der Hinterhand.

Jetzt bin ich zumindest ein Stück weit abgesichert.

Und dann kam der Bruch.

Durch eine folgenschwere Fehlkommunikation mit der Kinderwunschklinik waren meine eingefrorenen Eizellen plötzlich weg. Alle.

Mit Anfang 40 stand ich wieder bei null.

Mir hat es den Boden unter den Füßen weggezogen. Ich bin in ein riesiges Loch gefallen und habe mein ganzes Leben infrage gestellt: meine Entscheidungen, meine Karriere, meine Beziehungen, die Klinik, der ich vertraut hatte – und vor allem mich selbst.

Und gleichzeitig wusste ich: Wenn ich meinen Kinderwunsch nicht aufgeben wollte, musste ich mich irgendwann wieder aufrichten und neu anfangen.

Genau da begann meine eigentliche Kinderwunschreise

In der Zwischenzeit hatte sich auch mein privates Leben verändert.

Ich hatte irgendwann für mich entschieden:

Mein Kinderwunsch und meine Partnerschaft sind zwei verschiedene Entscheidungen.

Ich wollte meinen Wunsch nach einem Kind nicht länger davon abhängig machen, ob gerade der passende Partner an meiner Seite war.

Also begann ich erneut.

Nur waren meine Chancen inzwischen deutlich kleiner.

Teilweise lagen die Prognosen bei unter zehn Prozent.

Und natürlich kamen all diese Gedanken, die so viele Frauen kennen:

Warum habe ich so lange gewartet?

Warum war mir meine Karriere wichtig?

Warum wollte ich erst studieren?

Warum wollte ich eine Partnerschaft auf Augenhöhe?

Warum war ich so wählerisch?

Warum habe ich nicht früher gehandelt?

Warum habe ich dieser Klinik vertraut?

Warum habe ich nicht mehr hinterfragt?

Und irgendwann wird aus einer medizinischen Entscheidung plötzlich eine Bewertung des ganzen eigenen Lebens.

Als hätte man persönlich etwas falsch gemacht.

Und genau dann wird Kinderwunsch zum Flipperautomaten

Du bekommst Informationen von allen Seiten.

Ärztinnen.

Freundinnen.

Foren.

Google.

Podcasts.

Instagram.

Kliniken.

Studien.

Und natürlich sind all diese Informationen irgendwie da.

Das Problem ist nur:

Welche davon ist für dich relevant?

Du fühlst dich manchmal wie die Kugel in einem Flipperautomaten.

Eine Information stößt dich in die eine Richtung.

Der nächste Arzt in die andere.

Dann liest du noch etwas.

Dann kommt wieder eine Empfehlung.

Und bei jeder Entscheidung hast du gleichzeitig das Gefühl:

Wenn ich mich für diesen Weg entscheide, entscheide ich mich gegen hundert andere.

Und wenn es am Ende nicht klappt?

Dann war vielleicht ich schuld.

Genau dieser Druck ist unfassbar schwer.

Ich war jahrelang als Journalistin und Moderatorin in der Formel 1 unterwegs – für Sky Italia, international und in mehreren Sprachen. Ich war es gewohnt, unter enormem Zeitdruck komplexe Zusammenhänge zu verstehen, die richtige Frage im richtigen Moment zu stellen und in einer Männerdomäne zu bestehen.

Und ausgerechnet bei einer der wichtigsten Entscheidungen meines eigenen Lebens wusste ich zeitweise nicht einmal, welche Fragen ich überhaupt stellen sollte.

Also tat ich das, was ich als Journalistin gelernt habe

Als Journalistin suche ich nicht einfach nach Informationen. Ich suche nach Mustern, Widersprüchen, Zusammenhängen – und nach den Fragen, die noch niemand gestellt hat. Genau so begann ich jetzt, auf meinen eigenen Kinderwunsch zu schauen.

Ich begann neu zu recherchieren. Richtig zu recherchieren.

Ich verglich Ärztinnen und Ärzte.

Kliniken.

Länder.

Behandlungsmethoden.

Rechtliche Möglichkeiten.

Protokolle.

Ich sprach mit Fachleuten und schaute weit über Deutschland hinaus.

Und plötzlich verstand ich:

Kinderwunschklinik ist nicht gleich Kinderwunschklinik.

Ein großer Name bedeutet nicht automatisch, dass diese Klinik für deine Situation die richtige ist.

Im Ausland gibt es zum Teil andere Behandlungsmöglichkeiten.

Für Single-Frauen gelten je nach Land ganz andere Rahmenbedingungen.

Ärztinnen und Ärzte arbeiten teilweise mit unterschiedlichen Behandlungsprotokollen.

Und manchmal entscheidet nicht nur die Medizin darüber, welchen Weg eine Frau gehen kann.

Sondern auch das Land.

Das Gesetz.

Der Arzt.

Die Klinik.

Und vor allem:

Ob sie überhaupt weiß, dass es noch andere Möglichkeiten gibt.

Meine Chancen waren klein. Mein Wunsch war größer.

Ich ging weiter.

Ich wechselte die Perspektive.

Die Strategie.

Schließlich auch das Land.

Und aus einer meiner allerletzten Chancen entstand das, wofür ich all diese Jahre gekämpft hatte:

meine Tochter.

Heute bin ich Single Mom by Choice.

Und ja:

Manchmal denke ich darüber nach, wie mein Leben heute aussehen würde, wenn ich damals schon gewusst hätte, was ich heute weiß.

Vielleicht hätte ich früher eine andere Klinik gewählt.

Vielleicht früher eine andere Ärztin oder einen anderen Arzt.

Vielleicht früher ins Ausland geschaut.

Vielleicht hätte ich weniger Umwege gemacht.

Weniger Geld ausgegeben.

Weniger Zeit verloren.

Vielleicht hätte mein Weg zu einem Kind früher funktioniert.

Vielleicht hätte ich heute sogar zwei oder drei Kinder.

Ich werde es nie wissen.

Aber genau deshalb habe ich irgendwann etwas beschlossen.

Egal, wie meine eigene Geschichte ausgeht – ich werde darüber sprechen

Diese Entscheidung fiel sogar, bevor ich wusste, ob ich selbst jemals Mutter werden würde.

Ich dachte:

Es kann nicht sein, dass so viele Frauen erst dann etwas über ihre Fruchtbarkeit lernen, wenn plötzlich jede Woche zählt.

Es kann nicht sein, dass wir uns jahrelang in Sicherheit wiegen, weil wir unsere Periode haben und uns jung fühlen.

Und es kann nicht sein, dass Frauen jeden einzelnen Umweg selbst gehen müssen, bevor sie erfahren, dass es vielleicht auch einen anderen gegeben hätte.

Was als Herzensprojekt begann, ist für mich inzwischen zu einer Lebensaufgabe geworden.

Aus meiner Geschichte wurde eine öffentliche Stimme

Heute spreche ich öffentlich über Fruchtbarkeit, Social Freezing, Kinderwunsch und selbstbestimmte Mutterschaft.

Im Fernsehen.

Im Radio.

In Podcasts.

Auf Bühnen.

Auf Konferenzen.

Auf Kinderwunschmessen.

Sarah Valentina Winkhaus als Moderatorin im FernsehstudioSarah Valentina Winkhaus im Podcast-Studio am Mikrofon

Meine Arbeit und meine Geschichte waren unter anderem Thema bei SAT.1 Frühstücksfernsehen, RTL, SWR3 und ARD-Formaten sowie in zahlreichen Interviews und Podcasts.

Mein Buch „Ich werde Eltern – Selbstbestimmt zum Mutterglück durch Social Freezing“ ist im Gräfe und Unzer Verlag erschienen.

Ich bin national und international unterwegs, bilde mich kontinuierlich weiter und tausche mich mit Ärztinnen, Ärzten und Expertinnen aus unterschiedlichen Bereichen aus.

Über die Jahre ist daraus ein Netzwerk entstanden, das heute auch in meine Arbeit mit Frauen einfließt.

Denn je nachdem, wo eine Frau auf ihrem Weg steht, braucht sie andere Informationen, andere Fragen und manchmal auch andere Expertinnen oder Experten.

Und genau deshalb braucht es manchmal eine Sparringspartnerin

Nicht jemanden, der dir sagt:

Mach das.

Sondern jemanden, der neben dir steht und sagt:

Schau dort noch einmal hin.

Diese Frage würde ich stellen.

Diese Red Flag würde ich ernst nehmen.

Bei dieser Entscheidung würde ich noch einmal prüfen, ob dein Bauchgefühl wirklich mitgeht.

Denn ohne diese zweite Perspektive läuft man schnell durch ein Feld, in dem man die Landminen gar nicht sieht.

Und genau diese Sparringspartnerin hätte ich mir damals gewünscht.

Eine Frau, die mir die Entscheidung nicht abnimmt.

Aber die mir hilft, überhaupt zu erkennen, was ich gerade entscheide.

Selbstbestimmung heißt für mich übrigens nicht: Du musst Mutter werden

Das ist mir sehr wichtig.

Ich begleite Frauen nicht mit dem Ziel:

Am Ende musst du unbedingt ein Kind bekommen.

Ich habe auch schon Frauen begleitet, bei denen sich etwas ganz anderes gezeigt hat.

Eine meiner Kundinnen war Single und lange von dem Gedanken getrieben:

Ich muss mich jetzt entscheiden. Meine Zeit läuft. Was, wenn ich es später bereue?

Und im Laufe unserer Arbeit wurde klar:

Ihr Weg war nicht eine Kinderwunschbehandlung.

Ihr Weg war die Erkenntnis:

Ich möchte gar kein Kind.

Und mit dieser Entscheidung kam Ruhe.

Kein Scheitern.

Keine verpasste Chance.

Sondern Klarheit.

Genau das bedeutet Selbstbestimmung für mich.

Manchmal führt sie zu Social Freezing.

Manchmal zu einer Kinderwunschbehandlung.

Manchmal ins Ausland.

Manchmal zur Solo-Mutterschaft.

Und manchmal zu einem Leben ohne Kind.

Mein Ziel ist nicht, dir zu sagen, wohin dein Weg führen muss.

Mein Ziel ist, dass du ihn nicht aus Angst, Zeitdruck, gesellschaftlichen Erwartungen oder Unwissenheit wählst.

Sondern bewusst.

Denn Fachwissen allein schützt nicht vor Unsicherheit

In meinem Mentoring waren auch schon Ärztinnen.

Frauen, die fachlich hochqualifiziert sind.

Und die mir trotzdem gesagt haben, wie sehr die Begleitung ihnen geholfen hat, ihren eigenen Weg klarer zu sehen, selbstbewusster zu vertreten und Entscheidungen auch nach außen zu tragen.

Denn sobald es um das eigene Leben geht, sind wir nicht mehr nur Fachfrau.

Dann sind wir Frau.

Mit Hoffnung.

Mit Angst.

Mit Zweifeln.

Und manchmal mit ziemlich viel Druck.

Dafür bin ich heute da

Ich ersetze keine Ärztin und keinen Arzt.

Ich stelle keine Diagnosen.

Und ich verspreche dir kein Kind.

Meine Rolle ist eine andere.

Ich bin deine Sparringspartnerin.

Ich recherchiere.

Ich hinterfrage.

Ich sortiere.

Ich helfe dir, Zusammenhänge zu erkennen.

Ich zeige dir mögliche Red Flags.

Ich helfe dir, die Fragen zu finden, die du vielleicht noch gar nicht kennst.

Und manchmal bin ich vielleicht einfach die ruhige Hand an deiner Seite, die sagt:

Wir müssen nicht alles gleichzeitig entscheiden. Aber wir sollten wissen, welche Entscheidung jetzt wirklich wichtig ist.

Denn wenn ich aus meinem eigenen Weg etwas gelernt habe, dann das:

Zeit ist beim Kinderwunsch wertvoll.

Geld ist wertvoll.

Kraft ist wertvoll.

Aber vor allem ist es wertvoll, Entscheidungen nicht erst dann zu treffen, wenn du mit dem Rücken zur Wand stehst.

Ich möchte eine Stimme für selbstbestimmte Mutterschaft und reproduktive Selbstbestimmung sein.

Damit Frauen früher wissen, welche Möglichkeiten sie haben.

Damit sie ihre Entscheidungen mit mehr Klarheit treffen können.

Und damit sie ihren Kinderwunsch nicht dem Zufall oder der Zeit überlassen müssen.

Wenn du dich erst einmal orientieren möchtest, kannst du dir meinen kostenlosen Kinderwunsch-Wegweiser herunterladen.

Kinderwunsch-Wegweiser kostenlos herunterladen

Und wenn du merkst, dass du deinen Weg nicht länger allein zwischen Google, Klinikterminen, widersprüchlichen Informationen und deinem eigenen Gedankenkarussell sortieren möchtest, kannst du dich für ein kostenfreies Erstgespräch zu meinem Mentoring „Selbstbestimmt zum Mutterglück“ bewerben. Das Gespräch ist bereits der erste Schritt mit mir an deiner Seite: Wir schauen gemeinsam, wo du gerade wirklich stehst, was dich im Moment am meisten blockiert und welcher eine nächste Schritt für dich jetzt relevant ist.

Du musst heute nicht deinen gesamten Kinderwunschweg kennen. Aber du solltest wissen, welcher nächste Schritt jetzt wirklich wichtig ist. Genau diesen ersten Schritt zur Klarheit gehen wir im Erstgespräch gemeinsam.

Das sortieren wir schon im Erstgespräch

  • Wo stehst du gerade?
  • Welche Frage ist im Moment wirklich relevant?
  • Was blockiert dich?
  • Was musst du jetzt wissen?
  • Welcher nächste Schritt ist für dich sinnvoll?

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